Hauptseite von Heinz Wüthrich

Noch nie gab es so viele schwarze Schafe!

Im Internet geniessen Betrüger, Nerver, Abzocker, Scharlatane, Menschenhändler und andere Nachtschattengewächse (noch) fast freie Hand!
Nehmen Sie den Kampf gegen das Gesindel selber in die Hand! Ein spezieller HINWEIS in Sachen Kinderpornografie: Alle strafbaren Handlungen gegen die sexuelle Integrität von Kindern stellen in der Schweiz (und in vielen anderen Ländern) Offizialdelikte dar, alle Meldungen müssen also von den Strafverfolgungsorganen untersucht werden. Geben Sie Informationen oder verdächtige Wahrnehmungen sofort an die Kantonspolizei oder Kriminalpolizei weiter!


Mail-Tipp: Wenn Absender und Betreff nicht EINDEUTIG klar/bekannt sind - Mail ungeöffnet löschen!
Internet-Tipp: Besuchen Sie einen richtigen Internet-Kurs - Basiswissen ist das A & O in der EDV!

  SMS-Missbrauch nimmt rapide zu!

Per SMS bekommen Handy-Besitzer immer öfter Werbetexte oder dubiose Aufforderungen zugeschickt. Die Maschen sind immer etwa dieselben. Der oder die Urheber versuchen Sie zu einem Rückruf zu bewegen. Sie locken unter anderem mit Aussagen aus den Bereichen: Sie haben gewonnen...! / Erinnerst Du Dich noch an mich...? / Das ist ein Notfall, rufe mich sofort zurück...! Du gefällst mir...! Rufen Sie auf keinen Fall auf eine im Display ersichtliche Anrufernummer oder eine im Text der Mitteilung aufgeführte Nummer an! Es handelt sich dabei ausschliesslich um massiv überteuerte Telefonnummern (sog. 0900-er oder 0190-er Nummern). Auch nicht, um den Absender der Nachricht zurechtzuweisen oder mit rechtlichen Schritten zu drohen: Jede Sekunde werden Sie knallhart abkassiert - und die Telefonnetzbetreiber verstecken sich hinter scheinheiligen Argumenten und kassieren mit! Lassen Sie sich nicht für dumm verkaufen - auch nicht in der Weihnachtszeit!

  GMX hat reagiert - SPAM kann ab sofort viel effizienter bekämpft werden!



Nach dem Gratis-Mailanbieter YAHOO hat jetzt auch der Gegespieler GMX in seinen sonst sehr guten und zuverlässigen Webmail-Dienst einen wirkungsvollen Mechanismus eingebaut, mit dem sich Schrottmails bekämpfen lassen!

Rufen Sie ihr GMX-Postfach nicht immer mit dem Mailprogramm (Outlook, Pegasus, etc) ab, sondern besuchen Sie des öfteren Ihr Postfach online. Sie können unerwünschte Massenmails sofort per Mausklick als SPAM outen. Machen Sie davon unbedingt Gebrauch!


  Ein (weiteres) Schneeballsystem lässt grüssen und sucht (...)Teilnehmer

Ein erneuter Versuch, Ihnen das Geld aus der Tasche zu ziehen!? Selbstverständlich ist es überhaupt nicht gelogen, dass einige (!) Personen damit reich werden - nur gehören SIE nicht dazu...

Ich lasse mich weder einschüchtern, noch rechtlich auf das Glatteis führen und sage dazu lediglich: Ich habe im zarten Alter von etwa 5 Jahren aufgehört, an den Weihnachtsmann zu glauben - und ich habe recht behalten! Ich glaube, ich behalte auch hier Recht! Wer mitmachen will, soll das ruhig tun - aber nachher nicht jammern!







  Spam so weit das Auge reicht

So sah es in meiner Mailbox heute früh wieder aus. Alles nur SPAM!



Setzen Sie die Absender auf die Junk-Mail-Liste, melden Sie die Mails Ihrem Provider zur Absenderverfolgung, öffnen Sie auf keinen Fall solche Mails - und leiten Sie NIE solchen Schrott an Ihre Bekannten weiter!

  Mailbanditen unermüdlich in Aktion

Es geht munter weiter, die Internetkriminellen lassen nicht locker. Lassen Sie sich von solchen Mails weder beeindrucken, noch verführen:



Auch hier gilt dieselbe Empfehlung wie beim Eintrag unten. Nicht öffnen, keine Attachments anklicken (nicht immer vorhanden), keine Antwort geben, keinen Links im Text folgen! Sofort löschen. Langsam stellt sich auch die Frage, wie lange die Mailanbieter noch zuwarten wollen, bis sie mit besseren Filtermethoden und strafrechtlicher Verfolgung diese Kriminellen wirksam bekämpfen.

  Achtung: Der Virus big@boss.com ist unterwegs!

Oeffnen Sie auf keinen Fall die Attachments oder Links eines solchen Mails:



Löschen Sie das Mail umgehend von der Festplatte (in einem Programm wie z.B. Outlook wird durch die Aktion "Löschen" das Mail lediglich in den Ordner "Gelöschte" verschoben! Sie müssen das Mail auch dort löschen, so dass es definitiv von der Festplatte gelöscht wird)! Die Absenderadresse ist gefälscht - aber das ist ja heute an der Tagesordnung.

  Mails mit verlockendem oder verängstigendem Betreff

Im Moment sind hartnäckige Massenmails mit dem Betreff 'Bitte Scheck abholen', 'Fristlose Kündigung', usw. im Umlauf. Wer ein solches Mail anzeigen lässt (z.B. in der Vorschau) während er online ist, meldet einem Server zurück, dass gerade das Mail 1663-001exyz gelesen wird. Dank solcher Nummern kann punktgenau festgestellt werden, wer die Werbemails auch öffnet. Im Quelltext des HTML-Mails sieht das dann etwa so auch:
"img src="http://jupuxyz.com/cgi-bin/statSend.asp?camp=1663-001exyz"
Es lohnt sich gerade in 'MS-Outlook', das Vorschaufenster zu deaktivieren und die Liste der Junk-E-Mail-Versender und den Outlook-Papierkorb regelmässig zu pflegen.
Hinweis stammt von: Christian O., Basel

  Ein Virenscanner ist absolute Pflicht!

Wer heute ohne ständig via Live-Update aktuell gehaltenen Virenscanner online geht, wird früher oder später Opfer von einem Computervirus. Täglich tauchen neue Varianten auf. Sehr oft verstecken sich Viren in Attachments von arglos weitergeleiteten Mails (vermeintliche Juxprogramme, Software zweifelhafter Herkunft, Raubkopien, etc.). Hunderte von Viren greifen erfolgreich die Schwachpunkte der verbreitetsten Mailprogramme an und versenden sich selbstständig an alle gespeicherten Kontakte. Solche Worm-Attacken sind teilweise in der Lage, innert Stunden Millionen(!) von PC's zu befallen. Das nicht gewappnete Opfer hat keine Chance den Virus rechtzeitig zu erkennen und muss mit unwiderruflichem Datenverlust rechnen. Es ist ein Ammenmärchen, dass die meisten Benutzer ein halbwegs aktuelles Backup Ihrer Daten besitzen - die meisten träumen immer nur davon! Wie ist das bei Ihnen?

  Wie lautet die Internet-Adresse (URL)?

Wer ein seriöses Geschäft betreibt, wird im absoluten Normalfall eine eigene Domain lösen. Die Daten des Besitzers können mit wenig Fachkenntnis online eingesehen werden! Beispiel: http://www.firmenname.ch
Sollten Ihnen Handelsgeschäfte über Internetseiten von Providern angeboten werden, welche gratis Webspace anbieten: Vorsicht walten lassen!
Erfundenes Beispiel 1 zur Vorsicht: http://www.xydiscounter.ch.ve
Erfundenes Beispiel 2 zur Vorsicht: http://homeprovider.ch/musterfirma
Für Firmen mit primär deutschsprachiger Internetseite gibt es auch keinen plausiblen Grund, beispielsweise mit einer tschechischen Firstlevel-Domain (.cz) aufzutreten. Viele Seiten (selbstverständlich gibt es auch dort seriöse Auftritte) mit der Endung .ru (Russland) oder .jp (Japan) bergen höchst zweifelhaften Inhalt!

  Werden Sie auf eine andere URL umgeleitet?

Mit Umleitungsdiensten lässt sich recht einfach vertuschen, wie die aufgerufene URL tatsächlich heisst! Müssen Sie öfters Werbefenster wegklicken (blitzschnell mit ALT + F4 möglich, auch wenn das Fenster grösser ist als der Bildschirm und somit die Titelleiste des Browserfensters nicht mehr sichtbar ist), so ist die Möglichkeit einer Umleitung gross! Die Werbung finanziert nämlich den Umleitungsdienst! Seit einiger Zeit lassen sich aber die Werbeeinblendungen bei gewissen Anbietern ausschalten. Das gaukelt Seriösität vor!
Zudem gibt es auch in der Seitenbeschreibungssprache HTML sehr simple Möglichkeiten, von einer aufgerufenen Seite direkt auf eine ganz andere weiterzuleiten. MERKE: Eine seriös tönende Internetadresse sagt noch lange nichts darüber aus, was sich dahinter wirklich versteckt!

  Keinerlei 'einmalige Zahlungen' leisten!

"Damit wir Ihren geschätzten Auftrag weiterbearbeiten können, überweisen Sie uns eine einmalige Bearbeitungsgebühr von CHF. 29.90. Diese wird nur bei Ihrem ersten Bestellvorgang fällig." Stimmt! Weitere Bestellungen werden Sie bei solchen Firmen normalerweise nicht vornehmen. Der Verdacht ist gross, dass das Geld eingesackt wird und Sie nie mehr etwas von der Firma hören. Denken Sie daran: Wenn jemand auf diese Weise eine grosse Anzahl Leute hereinleimt, ergeben sich hohe Deliktssummen. Die Betroffenen werden in der Regel angesichts des relativ geringen Betrages kaum gross reagieren!
Hier scheint das Motto zu gelten: Die Dummen sterben NIE aus! Gerade bei eher zwielichtigen Bestellungen spekuliert der Betrüger natürlich zudem damit, dass sich der Geschädigte aufgrund des bestellten Artikels -welcher seinerseits wieder einen Straftatbestand erfüllen kann...- schämt, die Behörden einzuschalten. Oder eben guten Grund hat, das nicht zu tun!

  Bei sofortiger Bestellung erhalten Sie bis zu 70 Prozent Rabatt!

Ja, aber im Normalfall nur auf sogenannte 'Mondpreise'! Man rechnet Ihnen absichtlich einen falschen ursprünglichen Verkaufspreis vor und zieht davon einen riesigen Rabattsatz ab. Die Folge: Sie lassen sich zum Kauf von Ramsch überreden. Keine Firma der Welt kann bei korrekter Kalkulation derartige Nachlässe anbieten. Einzelstücke und Ladenhüter ausgenommen - aber die kauft man gegen Bargeld im Laden und nicht über das Internet!
Die Regel dürfte lauten: Schnäppchen macht man nicht über das Internet. Konsultieren Sie im Zweifelsfalle zuerst in Ruhe die Listen mit den empfohlenen Verkaufspreisen der Hersteller (aber beim 'richtigen' Hersteller, nicht auf eine angebliche Telefonnummer des Anbieters hereinfallen!).

  Und ewig lockt das Weib...

Das Auge kauft mit...! Die Werbung bedient sich auch im Internet vorzugsweise hübscher und spärlich bekleideter Frauen. Viele Kontaktadressen lauten auf Damen mit wohlklingenden Namen. Titelseiten werden mit (zugegebenermassen) sehr reizvollen Girls verziert. Kurz: Das männliche Publikum soll umgarnt werden! Verlieren Sie ob all der knackigen Weiblichkeit nicht das eigentliche Angebot und seine Kosten aus den Augen! Denn genau das ist das Ziel der Anbieter...

  "Wir haben durch einen Absturz Ihre Daten verloren...

...bitte übermitteln uns Ihre Zugangsdaten mitsamt Passwort!" Alarmstufe rot, wenn Sie so ein Mail erhalten! KEIN Provider wird Sie auf diese plumpe Art um Daten bitten, schon gar nicht um Ihr Zugangspasswort! Auch wenn das Mail so aussieht, wie Sie es von Ihrem Anbieter gewohnt sind: Auf keinen Fall der Aufforderung nachkommen. Verständigen Sie sofort Ihren Provider und löschen Sie das erhaltene Mail nicht. Oft kann man den Absender oder zumindest Hinweise auf die Herkunft des Absenders aus den Headerdaten auslesen!

  Soll ich per Kreditkarte bezahlen?

Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Auch wenn Sie sich an folgende Faustregel halten, bleibt ein Restrisiko: Behandeln Sie die Daten Ihrer Kreditkarte im Internet so vertraulich, wie Sie dies auch persönlich tun würden! Im Internet haben Sie keine Ahnung, wer Ihnen 'über die Schulter' schaut. Bedenken Sie, dass die Bekanntgabe von Kartennummer und Ablaufdatum der Karte für Bestellungen in Ihrem Namen genügen! Zwar erleiden Sie durch derartigen Missbrauch nicht unbedingt bleibenden Kapitalverlust, doch Aerger und Umtriebe für die Richtigstellungen bleiben trotzdem an Ihnen hängen! Wer Passwortlisten unverschlüsselt auf seinem PC speichert, hat gar nichts verstanden! Der absolut leichtsinnige Umgang mit vertraulichen Daten geht fast immer von den rechtmässigen Besitzern aus!
HINWEIS: Ergeben sich bei Online-Transaktionen (Banking, Yellownet, etc.) scheinbar unüberwindbare Probleme, ist zumeist die zu geringe Verschlüsselungsstärke des Internet-Explorers schuld. 128 bit sind hier Pflicht. Wie Sie das herausfinden? Internet-Explorer / Menuezeile / '?' / Info.

  Wettbewerbe und Kettenmails

Sobald es darum geht, ein erhaltenes Mail einer Anzahl weiterer Personen zu mailen: Vorsicht! Will da etwa jemand auf die billige Art schnell an eine grosse Zahl Mailadressen kommen? Seien Sie nicht überrascht, wenn Sie nach solchen Spielchen plötzlich mit unerwünschter Werbung per Mail (=SPAM) eingedeckt werden! Teilen Sie dem Absender mit, dass seine Post unerwünscht ist! Aber auch das ist problematisch: Sobald Sie eine Antwort senden, ist natürlich auch klar, dass Ihre Mailadresse noch besteht und die Post gelesen wird - also kann man Ihre Mailadresse als aktuell weiterverkaufen. Sinnlose Massenmails verstopfen zudem unnötig die internationalen Datenleitungen und können Ursache für crashende Mailserver sein!

  Hat die anbietende Firma eine gültige Postanschrift mit Büroräumen?

Eine postalische Kontaktaufnahme soll möglich sein. Fragen Sie nach, ob an der genannten Adresse tatsächlich Büroräume dieser Firma bestehen. Seit wann ist die Firma dort ansässig? Sieht man Angestellte? Wird oft nach der Firma gefragt? Kann die Post zugestellt werden? Wer grossartig im Internet für Waren wirbt, hat auch ein Firmendomizil und ein Warenlager! Wird das Telefon trotz mehrmaliger Versuche nicht bedient, finden Sie über die Telefonauskunft heraus, wer sonst noch an dieser Adresse über einen Anschluss verfügt. Fragen Sie auch dort nach, aber: Vorsicht vor vernetzten Briefkastenfirmen, welche über eine Telefonsteuerung mehrere fiktive Firmen ab ein und demselben Büro 'betreuen'. Ist die Firma in Ihrer Nähe, fahren Sie doch mit einem Bekannten dort vorbei und machen Sie sich persönlich ein Bild - dabei können Sie auch gleich die gewünschte Ware kaufen und die entstandenen Fahrspesen durch die wegfallenden Portokosten ausgleichen.

  E-Mail-Adressen sind keine Referenz für eine Firma!

Elektronische Adressen sind toll - aber sie sagen NICHTS über eine Firma aus! Testen Sie, ob auf Anfragen innert nützlicher Frist eine gescheite Antwort erfolgt! Mit Schreibfehlern gespickte Antwortbriefe sagen auch etwas aus: Finger weg! Geben Sie in der Anfrage keine persönlichen Daten bekannt. Bedenken Sie auch, dass der Empfänger nun Ihre Mailadresse kennt! Richten Sie darum genau für solche Zwecke ein zusätzliches Gratismail bei einem der vielen Anbieter ein. Sie können so Ihre 'richtige' Mailadresse länger von SPAM freihalten!

  Lassen Sie sich nicht von Rendite-Versprechen ködern!

In gewissen Bereichen lassen sich mit speziellen Kenntnissen und Wagemut oft Spitzenrenditen erzielen - aber sicher nicht für Hans und Lotte im Internet. Wer überdurchschnittliche Renditen verspricht, soll Ihnen in einem persönlichen Gespräch überprüfbare Fakten auf den Tisch legen! Hüten Sie sich vor dubiosen 'Geschäftsleuten' aus Nigeria. Seriöse Nigerianer haben nämlich ganz andere Geschäftskanäle! Trotz aller Warnungen funktioniert die Masche aber seit Jahren in Europa...

  Handeln Sie nie unter vorgegebenem Zeitdruck!

Finger weg von Angeboten mit dem Hinweis:"Diese Offerte ist nur noch wenige Tage gültig..." oder "Gerade Ihnen können wir dieses einmalige Angebot zu sensationellen Konditionen anbieten - handeln Sie schnell..." oder "Greifen Sie sofort zu - sonst kommt Ihnen jemand zuvor..."! Einziges Ziel dieser Angebote ist es, Sie zu voreiligem Handeln zu bewegen! Glauben Sie mir einfach: Niemand hält gerade SIE für einen so tollen Menschen, dass er Ihnen auf den letzten Drücker noch einen sensationellen Deal ermöglichen möchte. Seien Sie stets wachsam in der Welt des Internets!

  Gehen Sie nie auf Sonderrabatte bei Vorauszahlung ein!

Sie könnten unter Umständen ein Leben lang vergeblich auf Ihre bezahlte Bestellung warten. Besonders problematisch sind hier die beliebten Online-Auktionen. Auch hier gilt der Spielergrundsatz: Wer wagt, kann auch verlieren! Die Betreiber der Auktionsplattformen bemühen sich zwar um gute Qualität, kommen aber oft einen Schritt zu spät.
Ein seriöses Geschäft wird Ihnen Inlandkäufe problemlos gegen Nachnahme oder sogar gegen Rechnung liefern.

  Telefonnummern mit Sondertarifen (z.B. 09xx...)

Momentan sind sogenannte Telekiosk-Nummern besonders beliebt! Die Nummern sind (teilweise) in extrem hohen Tarifklassen eingestuft. Eine Verbindung von wenigen Minuten kostet locker 50 Euro/Franken. Durch Einspielungen von Musik und unnötigem Text wird die Dauer des Anrufs künstlich verlängert. Nicht selten erfährt man schliesslich "...es sind infolge der enormen Nachfrage derzeit alle Leitungen besetzt, rufen Sie doch später wieder an"! Da geht es nur darum, sie möglichst lange an der Strippe zu halten. Finger weg!
Fragwürdig dabei auch: Die Telefongesellschaften kassieren wacker (und scheinheilig) mit! Zur Verteidigung muss erwähnt werden, dass Sie den Abgang derartiger Nummern ab Ihrem Anschluss sperren lassen können.

  Sie wurden von uns persönlich ausgewählt...

Eine glatte Lüge! Es wurde JEDER Empfänger solcher Mails 'persönlich ausgewählt'. Man will Ihrer Eitelkeit schmeicheln und Ihnen das Gefühl von persönlicher Wichtigkeit vermitteln. Die Adressierung wird mittels Serienbrieffunktionen gesteuert. Seien Sie bei solchen Angeboten besonders kritisch. Vergleichen Sie die Leistungen genau. Fragen Sie Ihre Bekannten - Sie werden erstaunt sein, wieviele davon ebenfalls 'persönlich ausgewählt' wurden.

  Eröffnen Sie Ihren eigenen Online-Shop, machen Sie an Umfragen mit...

Sie erkennen diese Dienste daran, dass Ihnen für jeden Bestellvorgang eine Beteiligung in Aussicht gestellt wird. Können Sie zudem weitere Teilnehmer anwerben, so erhöht sich Ihre Gewinnbeteiligung. Schneeballsystem nennt man solche Vertriebsweisen. Die Köpfe der Vertriebspyramide garnieren so lange, wie die Neuanwerbung von Partnern gelingt! Speziell prüfen: Ist der zu übernehmende Warenkorb in meinem Heimatland legal im freien Handel? Beispiele: Medikamente, Potenzmittel, Hanfprodukte, Leistungsförderer, etc.
Hier gilt: Den Letzten beissen die Hunde! Es ist allerdings eine hervorragende Möglichkeit, innert kürzester Zeit alle Bekannten und Freunde zu verlieren oder doch wenigstens zu vergraulen...

  Unschuldig in Not geraten / Dringende Operation / Terroropfer

Der alte Trick funktioniert auch heute noch. Auf die Tränendrüse drücken und dann hemmungslos abkassieren! Spezielle Vorsicht ist geboten bei angeblichen Patenschaften für Kinder, Kriegsopfer oder politisch Verfolgte. Wenn Sie für solche Personen etwas leisten wollen, halten Sie sich an die anerkannten und unter Aufsicht stehenden Hilfsorganisationen!


Hauptseite von Heinz Wüthrich

Letzte Aktualisierung: 09.02.2005 (Erweiterung momentan eingestellt, die Hinweise gelten natürlich weiterhin!)
Heinz Wüthrich © 2000 - 2005